Der 1963 auf der Frankfurter Automobilausstellung vorgestellte Porsche 911, ursprünglich 901 genannt, wurde im folgenden Jahr produziert und vermarktet. Ausgestattet mit einem 2,0-l-6-Zylinder-Boxermotor mit 130 PS wurde im selben Jahr eine Variante des letzteren vorgestellt, der 912. Der 912 erhielt den 1,6-l-Motor des 356, der 90 PS leistete. Nach drei Produktionsjahren ist der 911 in zwei Versionen erhältlich, dem 911 L für Luxus und dem 911 S für Sport, dessen Leistung auf 160 PS und 1968 auf 170 PS steigt. Gleichzeitig wird der 912 entdeckt und erhält den Namen Targa, in Anspielung auf das Targa Florio-Rennen, das Porsche mehrfach gewonnen hat. Der 911 T für Touring wurde 1967 eingeführt. Er war mit dem Boxermotor mit einer Leistung von 110 PS ausgestattet. Im Jahr 1969 übernahmen alle 911 den 2,2-Liter-Motor, 1972 folgte der 2,4-Liter-Motor und steigerte gleichzeitig die Leistung jeder Version des 911. Während der L aus dem Katalog verschwand und Platz für den 911 E machte, steigerte sich die stärkste Version (911S) auf 190 PS und wurde zum schnellsten in Deutschland hergestellten Auto (240 km/h). Nach 10 Produktionsjahren wurde der 911 gründlich überprüft und Porsche stellte 1973 den Typ G vor. 1974 präsentierte Porsche etwas, das zur Legende werden sollte: den 911 Turbo. Als erster Sportwagen mit Turbolader verfügt er über einen 3,0-l-Motor mit 260 PS, der eine Höchstgeschwindigkeit von über 250 km/h ermöglicht. 1976 brachte die Marke zwei neue Modelle auf den Markt, den 3,0l Carrera (200 PS) und den SC (180 PS bis 204 PS). Porsche wollte sich damals vom 911 trennen, um seine anderen Modelle zu bevorzugen. Aufgrund der Bindung der Kunden an dieses Auto wurde 1988 sein Nachfolger vorgestellt.